Selbsthilfe Südpfalz

Die Initiative “Selbsthilfe Südpfalz” ist eine freiwillige Selbstorganisation der unmittelbar Betroffenen.

Selbsthilfenetzwerk Südpfalz

Das “Selbsthilfenetzwerk Südpfalz” soll in erster Linie mit der Zielrichtung gegründet werden, psychisch kranken Menschen, Menschen mit Persönlichkeitsstörungen, und/oder Menschen mit Suchtproblemen und solchen mit Doppelproblematiken, die meist wegen der Schwere ihrer Probleme aus den üblichen Unterstützungssystemen herausgefallen sind, oder nicht mehr erfasst werden, einen passenden strukturellen Rahmen, eine gute Tagesstruktur durch eine sinnstiftende Tätigkeit in größter Nähe zu ihren beruflichen Vorerfahrungen, Fertigungen und Neigungen und auch einen mittragenden persönlichen Rahmen zu organisieren und helfen anzubieten, den sie auch gerne bereit sind aufzusuchen. Es soll bewusst keine Altersbeschränkung für erwachsene Teilnehmer geben.

Teilnehmer des Netzwerks, die außerhalb in eigenen Wohnungen leben, werden morgens vor Ort von einem Fahrdienst abgeholt, und zur ganztägigen Beschäftigungs- und Arbeitstherapie zur Tagesstätte gebracht.
Am Ende der Beschäftigungszeit werden die Teilnehmer wieder zurück zu ihren Unterkünften gefahren.

Es wird beabsichtigt aus der Initiative “Selbsthilfe Südpfalz” den Selbsthilfe Südpfalz e. V., bzw. die Selbsthilfe Südpfalz gGmbH zu gründen, und ein eigenständiges Angebot im Rahmen des ambulant betreuten Wohnens nach SGB XII zu schaffen.

Spendenkonto (Treuhandkonto)

Kontoinhaber: elinor Treuhand e.V.
Name der Bank: GLS Bank
IBAN: DE48430609677918887700
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: ZVCC6NGLDSND

Link zur Spendenplattform

Gliederung der Beschäftigungs- und Arbeitstherapie

  • hauswirtschaftliches Training inklusive hauswirtschaftlicher Tätigkeiten
    • Nahrungszubereitung in der Gemeinschaftsverpflegung unter ernährungsphysiologischen und klientelbezogenen Gesichtspunkten (kindgerechte oder seniorengerechte Ernährung)
    • Kundenorientierung (Klientel und Mitarbeiter)
    • Betriebsorganisation und Wirtschaftlichkeit
    • Einkauf und Lagerhaltung
    • Controlling, Inventur, Abrechnung
    • Etatplanung und Investitionsmittelplanung
    • Einhaltung einschlägiger Gesetze, wie Lebensmittelhygieneverordnung, HACCP (Analyse der kritischenKontrollpunkte), Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, Umweltschutz
    • Arbeitsorganisation, Organisation der Arbeitsabläufe, Zeitmanagement, Mitarbeitermotivation und -führung, Schnittstellenplanung und -überwachung
    • Ausbildung von Berufsnachwuchs im Bereich Großküche, Wäscherei und Gebäudereinigung, Weiterbildung
    • Beratung und Planung von Großküchen und Wäschereien
    • Ausstattung der Bewohner- und Gästeräume
    • Überwachung hauswirtschaftlicher Fremdfirmen
    • Sozialkompetenz
  • Kontrolle und Unterstützung der persönlichen Hygiene, der Kleider und Zimmerhygiene, u. a. bei den Teilnehmern, die täglich abgeholt werden, an und in der Wohnung. Diesbezügliche Projekte auch in den Wohnungen der Teilnehmer.
  • trainieren des Umgangs mit Waschmaschine und Bügeleisen.
  • Kreativbereiche und Werkstätten
    • Holzwerkstatt
    • Metallwerkstatt
    • Fahrradwerkstatt
    • PC Werkstatt
  • Kognitives Training
    • Konzentration: Die Fähigkeit sich auf gewünschte Sachverhalte und Informationen zu fokussieren und sich nicht von Störfaktoren ablenken zu lassen.
    • Zahlenverständnis und Rechenfähigkeit
    • Lernen: Durch die sogenannte Plastizität des Gehirns sind wir dazu imstande, uns Wissen und andere Fähigkeiten anzueignen.
    • Erinnerungsvermögen: Die Fähigkeit eine Menge an Wissen langfristig im Gedächtnis aufzubewahren und abzurufen.
    • Planen und Handeln: Dies wird von den sogenannten Exekutivfunktionen gesteuert, die für zielgerichtetes Verhaltensweisen sorgen.
    • Arbeitsgedächtnis: Es wird davon ausgegangen, dass der durchschnittliche Mensch sich 7+-2 Informationselemente merken kann. Dies ist die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses.
    • Motorik: Bewegungsabläufe sind im Grunde einfache kognitive Prozesse, die vom Gehirn gesteuert werden.
    • Raumvorstellung: Logisches Denken und räumliches Empfinden führen dazu, dass Sie sich in ungewohnten Umgebungen zurecht finden und Distanzen einschätzen können.
    • Intelligenz: Ihre fluide Intelligenz, die eng mit dem Arbeitsgedächtnis verknüpft ist, ist trainierbar und ausschlaggebend für die Anwendung Ihrer Fähigkeiten.
    • Wahrnehmungsprozesse: Dazu zählen alle Ihre Sinneswahrnehmungen wie das Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Fühlen.
  • Bewerbungstraining
  • Praktikumsbegleitung und Nachbetreuung
  • Sport und Spiel
  • Kennenlernen, Ausarbeitung und Entwicklung verschieden geeigneter preiswert umsetzbarer Freizeitaktivitäten
  • Kontaktaufnahme und Schnupperkurse bei regionalen Vereinen
  • wöchentliches Briefing aller Teilnehmer und Planung freiwilliger Wochenendaktivitäten, wie zum Beispiel: Ausflüge, Grillaktivitäten, Fahrradtouren, etc., um “Alleine sein” und eventuelle Gefühle der “Leere” zu minimieren.
  • Training im Bereich Garten- und Landschaftsbau: Umgang mit Pflanzen und Bäumen
  • Tierhaltung: Hygiene und Gesundheit bei Haustierhaltung
André Braselmann