Gut dem Dinge

Gut dem Dinge

Vorhang auf …

Im Zuschauerraum kehrt Ruhe ein, hier und da noch ein Räuspern und Hüsteln, Rascheln von Papier.

Es wird still.
Wir sind voller Erwartungen.

Orientierungen suchend schweifen unsere Blicke über das Bühnenbild. Wir nehmen wahr: Die Vielfalt der Farben – oder schwarz/weiß, Wärme oder Kälte, Reichtum und Überfluss oder Armut und Kargheit.

Sanftheit oder Steifheit in den Formen der Gegenstände, und andere Einzelheiten nehmen wir wahr.

Ja – so ist das, werden Sie jetzt denken.
Und Sie haben Recht: Ja – das ist so!

So ist es jedoch nicht nur vor der Bühne eines Theaters, sondern auch vor der Bühne, die Leben heißt. Auch hier schweifen unsere Blicke über das Bühnenbild.

  15. April 2020
  Kategorie: Text
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